Nach einer regnerischen Woche gings in ein entspanntes Wochenende ohne viel Pläne. Bissl Fitnessstudio und mal Grundreinigung unsrer Wohnung stand auf dem Programm. Samstag waren wir abends wieder in der Mission und richtig lecker essen im medjoole. Das ist eines der Restaurants, die 'Small Plates' servieren.
In der city ist es in den letzten Jahren ein ziemlicher Resaurant-Trend alle Gerichte, seien es konventionell Vorspeisen, Zwischengang, Hauptpeise usw., als relativ kleine Portion, sog. 'small plate' anzubieten. Jeder bestellt verschiedene Sachen und so entsteht am Ende eine bunte Mischung, die mit dem ganzen Tisch geteilt wird.
Das war wirklich verdammt lecker und ist echt ne Empfehlung wert, solltet ihr mal zuällig in der city sein. Zwar nicht grad billig aber dafür haben wir gestern top zubereitete südeuropäische und nordafrikanische Küche genossen.
Heut wurd in Berkeley endlich mal wieder die Sonne genossen, nachdem es die letzte Woche leider fast durchgehen genieselt hat, bzw. auch mal geregnet aber das auch nur dann, wenn ich mim Radl gefahren bin :-)
Und so schnell ging schon wieder eine Woche hier vorbei, daher alles Gute für die kommende und viele Grüße aus Berkeley,
Bert
Sonntag, 25. Januar 2009
Dienstag, 20. Januar 2009
California Dreamin'
...denkt man sich bei dem hier seit Wochen herrschenden Wetter. Deswegen benutzten wir den Martin Luther King Jr. Memorial Day (Der Gute hatte am 15. Januar Geburtstag und daher ist immer der 3. Montag im Januar Feiertag, zumindest für Regierungsangestellte wie mich) für nen netten Ausflug zum Rodeo Beach, der am nördlichen Ende des Golden Gate liegt. Neben mind. 20° im Schatten und großen Wellen konnten wir auf alten Bunkern aus dem zweiten Weltkrieg in der Sonne gammeln.Samstag warn wir auf Kneipentour durch die Mission und sonst wurde das restliche Wochenende die Seele baumeln lassen. Seit heut gibts auch noch Vorlesungen und klar, den Barack, weshalb heute Berkeley bis um 9 Uhr (Pacific Time) wie ausgestorben war.
Muchos saludados, el Bert
Fotos
Mittwoch, 14. Januar 2009
I like to be in America...
...O.K. by me in America, everything free in America, for a small fee in America
singen die Damen in Bernsteins Westside Story, so ist nach nem halben Jahr im Golden State es an der Zeit für eine Zwischenbilanz:
Folge 1: It's all about money
Da sich ja seit dem 'black monday' alles um das Schwungrad Geld geht setze ich hier den ersten 'knallharten' Vergleich an.
Nunja es ist so, dass man als Europäer die schönen Euros in ihrer ganzen internationalen Vielfalt gewöhnt ist, die zudem auch aus Baumwolle gewebt werden und über zahlreiche Sicherheitsmerkmale verfügen.
Ganz anders der Dollar: Ein grünliches meißt verdrecktes Stück Papier, das versch. Berichten zufolge früher auch gern mal selbst mit dem Farbkopier hergestellt wurde - vielleicht auch aus diesem Grund nehmen die wenigsten Geschäfte Noten über 20 Dollar an - , und oft so zerknittert ist, dass sie in die verschiedensten Automaten gar nicht mehr reinpassen.
Neben dem durch George Washington verzierten 'Buck' ist ja Change grad gewaltig angesagt. Wenns net der Barack sagt, dann sicher ein Penner auf der Straße und von denen gibts viele, dazu später mehr. Auf jeden Fall is das ganze Münzgeld, eben der Change, für rein gar nichts brauchbar, klammert man mal den Quarter, also 25 cent, aus, den man zumindest noch im Waschsalon verbraten kann.
Weil das Bargeld in Münzform also entweder weggeworfen, nem Penner ('Bun') gegeben oder lieblos in nen Tip-Becher (Trinkgeld) eines Fastfood-Restaurants geworfen wird und diese Geldspange für die Bills so unpraktisch ist verzichtet man lieber gleich drauf und verschuldet sich gern über die Kreditkarte, was ja seit Mitte der Neunziger ganz groß angesagt ist, bzw. mittlerweile nichtmehr. Gern werden Kreditkarten über eine zweite Kreditkarte gedeckt usw. und zuletzt hab ich mal wieder mitbekommen, wie ein Student sich nen dicken Flachbildfernseher gekauft hatte, schließlich aber feststellen musste, dass er deswegen seine monatliche Miete gar net mehr zahlen konnte. Diese ganze Kreditkartentum kann schon ziemlich an die Nerven gehen, wenn gefühlte 30 % der Mittagspause in der Kassenschlange verbracht werden, da fast jeder Ami mit Karte zahlt und dieser ganze eintippen-warten-zettelziehen-unterschreiben-Vorgang die ofenfrische Pizza in windeseile erkalten lässt.
Ja is schon lustig mit den Konsumenten hier, mittlerweile hat sich bei uns auch eingeschlichen anstelle von 'kaufen' gern 'konsumieren' zu sagen.
Wurde der am letzten Freitag ausgestellte Lohnscheck nicht komplett übers Wochenende in der Megamall verkonsumiert bietet sichs an ihn auf die Bank zu tragen - denkt der Europäer. Ganz anders die Amerikaner: Da Schecks hier noch total in sind, gibt es an jeder Ecke Cashiers die einem zu unterschiedlichen Preisen den Scheck in bare Münze machen. Dass man sie auch in vielen Supermarktketten einlösen und sich den Rest des Monatslohns bar auszahlen lassen kann versteht sich von selbst.
Sollte dennoch einer auf die absolut irrwitzige Idee kommen, sein Geld auf die Bank zu tragen wird die von nem Mitmenschen mexikanischer Herkunft blitzeblank geputze Drehtür zur Bank zur Reise in die nicht digitale Vergangenheit.
Überweisungen? Fehlanzeige! Dauerauftrag? Kannste knicken! Kaum zu glauben aber im Land des Ca$hs ist es einfach unmöglich normale Banktransaktionen durchzuführen. So bringen wir unsere monatliche Miete, ein ca. 4 cm dicker Dollarbündel, unserem Vermieter in bar vorbei. Überweisungen wären prinzipiell schon möglich, nur wird dann einfach ein Scheck ausgestellt, kopiert oder orignial per Post verschickt, wenns gut läuft durch den Scanner gezogen, und der Empfängerbank zukommen gelassen.
Immerhin wird oft eine telefonische Bezahlung angeboten, in dem man per Telephon seine Kreditkarte belastet. Oft wird das aber auch nicht angeboten und daher bezahlen wir seit geraumer Zeit unsere monatliche Strom- und Gasrechnung in Bar an nem Kassenhäuschen in Berkeley, es ist einfach nicht zu glauben.
Onlinebanking scheint es hier soweit schon zu geben aber mit dem europäischen Standard ist es einfach nicht zu vergleichen und man kommt sich in dieser Hinsicht vor, als wäre man in nem Entwicklungsland!
Soviel zum Geld. Seit Montag wird wieder fleißig gearbeitet, das alles aber bei sonnigen 20-23 ° C, sodass das ein oder andere Sonnenbad auf meinem büroeigenen Balkon nicht fehlen darf.
Viele Grüße ins 35-40° kältere Deutschland aus Berkeley vom Bert
singen die Damen in Bernsteins Westside Story, so ist nach nem halben Jahr im Golden State es an der Zeit für eine Zwischenbilanz:
Folge 1: It's all about money
Da sich ja seit dem 'black monday' alles um das Schwungrad Geld geht setze ich hier den ersten 'knallharten' Vergleich an.
Nunja es ist so, dass man als Europäer die schönen Euros in ihrer ganzen internationalen Vielfalt gewöhnt ist, die zudem auch aus Baumwolle gewebt werden und über zahlreiche Sicherheitsmerkmale verfügen.
Ganz anders der Dollar: Ein grünliches meißt verdrecktes Stück Papier, das versch. Berichten zufolge früher auch gern mal selbst mit dem Farbkopier hergestellt wurde - vielleicht auch aus diesem Grund nehmen die wenigsten Geschäfte Noten über 20 Dollar an - , und oft so zerknittert ist, dass sie in die verschiedensten Automaten gar nicht mehr reinpassen.
Neben dem durch George Washington verzierten 'Buck' ist ja Change grad gewaltig angesagt. Wenns net der Barack sagt, dann sicher ein Penner auf der Straße und von denen gibts viele, dazu später mehr. Auf jeden Fall is das ganze Münzgeld, eben der Change, für rein gar nichts brauchbar, klammert man mal den Quarter, also 25 cent, aus, den man zumindest noch im Waschsalon verbraten kann.
Weil das Bargeld in Münzform also entweder weggeworfen, nem Penner ('Bun') gegeben oder lieblos in nen Tip-Becher (Trinkgeld) eines Fastfood-Restaurants geworfen wird und diese Geldspange für die Bills so unpraktisch ist verzichtet man lieber gleich drauf und verschuldet sich gern über die Kreditkarte, was ja seit Mitte der Neunziger ganz groß angesagt ist, bzw. mittlerweile nichtmehr. Gern werden Kreditkarten über eine zweite Kreditkarte gedeckt usw. und zuletzt hab ich mal wieder mitbekommen, wie ein Student sich nen dicken Flachbildfernseher gekauft hatte, schließlich aber feststellen musste, dass er deswegen seine monatliche Miete gar net mehr zahlen konnte. Diese ganze Kreditkartentum kann schon ziemlich an die Nerven gehen, wenn gefühlte 30 % der Mittagspause in der Kassenschlange verbracht werden, da fast jeder Ami mit Karte zahlt und dieser ganze eintippen-warten-zettelziehen-unterschreiben-Vorgang die ofenfrische Pizza in windeseile erkalten lässt.
Ja is schon lustig mit den Konsumenten hier, mittlerweile hat sich bei uns auch eingeschlichen anstelle von 'kaufen' gern 'konsumieren' zu sagen.
Wurde der am letzten Freitag ausgestellte Lohnscheck nicht komplett übers Wochenende in der Megamall verkonsumiert bietet sichs an ihn auf die Bank zu tragen - denkt der Europäer. Ganz anders die Amerikaner: Da Schecks hier noch total in sind, gibt es an jeder Ecke Cashiers die einem zu unterschiedlichen Preisen den Scheck in bare Münze machen. Dass man sie auch in vielen Supermarktketten einlösen und sich den Rest des Monatslohns bar auszahlen lassen kann versteht sich von selbst.
Sollte dennoch einer auf die absolut irrwitzige Idee kommen, sein Geld auf die Bank zu tragen wird die von nem Mitmenschen mexikanischer Herkunft blitzeblank geputze Drehtür zur Bank zur Reise in die nicht digitale Vergangenheit.
Überweisungen? Fehlanzeige! Dauerauftrag? Kannste knicken! Kaum zu glauben aber im Land des Ca$hs ist es einfach unmöglich normale Banktransaktionen durchzuführen. So bringen wir unsere monatliche Miete, ein ca. 4 cm dicker Dollarbündel, unserem Vermieter in bar vorbei. Überweisungen wären prinzipiell schon möglich, nur wird dann einfach ein Scheck ausgestellt, kopiert oder orignial per Post verschickt, wenns gut läuft durch den Scanner gezogen, und der Empfängerbank zukommen gelassen.
Immerhin wird oft eine telefonische Bezahlung angeboten, in dem man per Telephon seine Kreditkarte belastet. Oft wird das aber auch nicht angeboten und daher bezahlen wir seit geraumer Zeit unsere monatliche Strom- und Gasrechnung in Bar an nem Kassenhäuschen in Berkeley, es ist einfach nicht zu glauben.
Onlinebanking scheint es hier soweit schon zu geben aber mit dem europäischen Standard ist es einfach nicht zu vergleichen und man kommt sich in dieser Hinsicht vor, als wäre man in nem Entwicklungsland!
Soviel zum Geld. Seit Montag wird wieder fleißig gearbeitet, das alles aber bei sonnigen 20-23 ° C, sodass das ein oder andere Sonnenbad auf meinem büroeigenen Balkon nicht fehlen darf.
Viele Grüße ins 35-40° kältere Deutschland aus Berkeley vom Bert
Freitag, 9. Januar 2009
On the road across the USA - the roadmap
Um unsre Urlaubsplanungen mal ein bissl publik zu machen is auf der Karte eingezeichnet wo wir schon überall hingefahren sind (durchgezogene Linien) und wo wir noch hinfahren wollen (gestrichelte Linien) wobei der Großteil davon, also alles über Arizona, Colorado, Utah, Wyoming usw. am Ende bei unsrem großen Roadtrip runtergefahren wird und das die bisherige ungefähre Planung ist.Können also getrost behaupten, ganz Californien und die Westküste durchgezogen zu haben!
Zugegebenermaßen könnt das ein Versuch der Ablenkung von dem am Montag beginnenden Alltag der Arbeit im Lab sein ;-)
New Year und restliche Ferien
Nachdem wir uns alle vom xmas-roadtrip erholt hatten ging es schon wieder mit großen Schritten auf Sylvester und die nötige Planung zu;
Unterstützung erhielten wir noch vom Basti, der den Weg über New York nach San Francisco gefunden hatte.
Die Tage vor Sylvester hab ich noch genutzt, um Kerstin die Bay und San Francisco in seiner ganzen Vielfalt näher zu bringen.
Sylvester selbst haben wir mit Bowle, schwäbischem Kartoffelsalat und Seitenwürstle, die es überraschenderweise unter dem Namen 'German Franks' im Supermarkt gibt und erstaunlich gut erschmecken, eingeläutet bevor es abends in den Pink Club ging. Echt gute location, leider macht die jetzt erst mal für ne Weile zu.
Nach diesem im wahrsten Sinne des Wortes rauschendem Fest wurde logischerweise Neujahr sowie die darauffolgenden Tage ruhiger angegangen, was aber auch an dem ein oder anderem Krankheitsausfall lag.
Diese Woche bin ich nochmal mit Kerstin die Nordküste hochgefahren:
Nach schlimmen kleinen Straßen durch einen gebirgigen Redwood Wald, kilomerterlangen aber leider eingenebelten Dünenlandschaften bei Manchester/CA erreichten wir Mendocino und Fort Bragg. Mendocino war ich ja schonmal aber dort ists echt so schön, Grund genug noch einmal hinzufahren. Hat sich auch wieder gelohnt. Neben dem von Klippen eingerahmten Künsterstädtchen gibts noch einen flachen Strand mit dicken Wellen und ab und an Seelöwen zu sehen.
Unser Zelt haben wir dann in Fort Bragg aufgeschlagen, dass ne lange Fischereitradition hat, die schon auf das frühe 19 Jht. zurückgeht. Nein, ne Armee war dort nicht stationiert, auch wenn der Namen das einem glauben machen möchte. Auf jeden Fall gabs wie immer ne Menge z.B. Glass Beach sowie die ganze zerklüftete Küste mit Tiden-Pools (Bassins, die bei Flut mit Wasser gefüllt werden und bei Ebbe ganz viele Seen in den Felsen bilden) und ner Menge Wellen zu bewundern.
Am Tag 2 ging es durch nen Redwood National Park (gibts hier praktisch überall) wieder gen Süden, um noch bei Tageslicht Point Reyes zu erreichen. Die Zeitplanung hatte soweit eigentlich gestimmt, wären wir nicht ein weiteres Mal Opfer des amerikanischen Dilettantismus geworden. Eigentlich guten Mutes, weil beim $1-Meal vom Burger King richtig zugeschlagen gings aauf die Irrfahrt. Durch mehrfaches falsch waren und wir wussten, dass wir nicht richtig sein können, erreichten wir irgendwann ne Straße mit grob der richtigen Richtung, von der zufällig ne Straße abging die sogar auf unsrer Landkarte stand. Sind wir gleich mal langgeblasen, soweit das der marode Straßenbelag zuließ, um dann wieder festzustellen, dass wir zwar schon richtig unterwegs sind, das aber wiederum alles völlig anders in der Karte vom AAA (amerik. ADAC, aber kein Vergleich) drinstand.
Naja zu guter letzt haben wir genau bei Sonnenuntergang den Leuchtturm am windigsten Punkt der USA erreicht und es bleibt auch ein weiteres Mal festzuhalten, dass Amerika, Autos, Straßen und Straßenverkehr einfach net zusammen passen, oder wie mein Kollege im Lab immer sagt 'fuckin big pain in the ass'.
War trotzdem ein cooler Kurzurlaub, grad auch weil die Nordküste total schön ist und mittlerweile hat Kerstin von Yosemite mal abgesehen( zu viel Schnee around, das packt unser Auto einfach net; amerikanisches Auto) wirklich komplett Californien abgeklappert.
Soviel von hier, viele Grüße aus Berkeley vom Bert
Unterstützung erhielten wir noch vom Basti, der den Weg über New York nach San Francisco gefunden hatte.
Die Tage vor Sylvester hab ich noch genutzt, um Kerstin die Bay und San Francisco in seiner ganzen Vielfalt näher zu bringen.
Sylvester selbst haben wir mit Bowle, schwäbischem Kartoffelsalat und Seitenwürstle, die es überraschenderweise unter dem Namen 'German Franks' im Supermarkt gibt und erstaunlich gut erschmecken, eingeläutet bevor es abends in den Pink Club ging. Echt gute location, leider macht die jetzt erst mal für ne Weile zu.
Nach diesem im wahrsten Sinne des Wortes rauschendem Fest wurde logischerweise Neujahr sowie die darauffolgenden Tage ruhiger angegangen, was aber auch an dem ein oder anderem Krankheitsausfall lag.
Diese Woche bin ich nochmal mit Kerstin die Nordküste hochgefahren:
Nach schlimmen kleinen Straßen durch einen gebirgigen Redwood Wald, kilomerterlangen aber leider eingenebelten Dünenlandschaften bei Manchester/CA erreichten wir Mendocino und Fort Bragg. Mendocino war ich ja schonmal aber dort ists echt so schön, Grund genug noch einmal hinzufahren. Hat sich auch wieder gelohnt. Neben dem von Klippen eingerahmten Künsterstädtchen gibts noch einen flachen Strand mit dicken Wellen und ab und an Seelöwen zu sehen.
Unser Zelt haben wir dann in Fort Bragg aufgeschlagen, dass ne lange Fischereitradition hat, die schon auf das frühe 19 Jht. zurückgeht. Nein, ne Armee war dort nicht stationiert, auch wenn der Namen das einem glauben machen möchte. Auf jeden Fall gabs wie immer ne Menge z.B. Glass Beach sowie die ganze zerklüftete Küste mit Tiden-Pools (Bassins, die bei Flut mit Wasser gefüllt werden und bei Ebbe ganz viele Seen in den Felsen bilden) und ner Menge Wellen zu bewundern.
Am Tag 2 ging es durch nen Redwood National Park (gibts hier praktisch überall) wieder gen Süden, um noch bei Tageslicht Point Reyes zu erreichen. Die Zeitplanung hatte soweit eigentlich gestimmt, wären wir nicht ein weiteres Mal Opfer des amerikanischen Dilettantismus geworden. Eigentlich guten Mutes, weil beim $1-Meal vom Burger King richtig zugeschlagen gings aauf die Irrfahrt. Durch mehrfaches falsch waren und wir wussten, dass wir nicht richtig sein können, erreichten wir irgendwann ne Straße mit grob der richtigen Richtung, von der zufällig ne Straße abging die sogar auf unsrer Landkarte stand. Sind wir gleich mal langgeblasen, soweit das der marode Straßenbelag zuließ, um dann wieder festzustellen, dass wir zwar schon richtig unterwegs sind, das aber wiederum alles völlig anders in der Karte vom AAA (amerik. ADAC, aber kein Vergleich) drinstand.
Naja zu guter letzt haben wir genau bei Sonnenuntergang den Leuchtturm am windigsten Punkt der USA erreicht und es bleibt auch ein weiteres Mal festzuhalten, dass Amerika, Autos, Straßen und Straßenverkehr einfach net zusammen passen, oder wie mein Kollege im Lab immer sagt 'fuckin big pain in the ass'.
War trotzdem ein cooler Kurzurlaub, grad auch weil die Nordküste total schön ist und mittlerweile hat Kerstin von Yosemite mal abgesehen( zu viel Schnee around, das packt unser Auto einfach net; amerikanisches Auto) wirklich komplett Californien abgeklappert.
Soviel von hier, viele Grüße aus Berkeley vom Bert
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