Nachdem wir schon beim Campen und diversen Ausflügen einige 'Redwoods' gesehen haben, die in der Regel einfach hohe alte Bäume mit dicken Durchmesser sind und den hübschen Artennamen 'Sequoia' tragen, wollten wir das mal seriös in Angriff nehmen und uns mal nen ganzen Haufen von dem Gestrüpp unweit der Bay anschauen. Nacht ner knappen Stunde Autofahrt erreichten wir das nördlich von San Francisco gelegene Muir Woods National Monument. Standartmäßig wurden uns pro Person erstmal $ 5 Eintritt abgezogen. Das ist ganz normal hier, dass man Geld bezahlen muss, um sich die Natur anzuschauen aber es bietet den verwöhnten Amis immerhin die Möglichkeit auf halbwegs ausgebauten Wegen ihren Burrito-Bauch durch die Gegend zu schieben und ein wenig Abwechslung vom echt miesen Amifernsehen zu bekommen. San Francisco gilt für Amerikaner im Übrigen, sowie auch die Muir Woods, als kulturelle Attraktion und hier ist alles 'so old' oder auch gern 'there's so much culture around'. Viel Kultur haben wir leider nicht gesehen aber dafür echt schöne Täler mit riesigen Bäumen und kleinen Bächen. War im Wald auch selbst mit Jacke noch relativ kühl, da durch das teils 100 m hohe Blätterdach fast keine Sonne dringen konnte.In die Hügel sind wir auch gestiegen, denn es gibt viele echt gut ausgeschilderte Wanderrouten, sodass wir auch dieses Wochenende ne kleine Tour gemacht und echt viele Höhenmeter erklommen haben. Zwischendurch bekamen wir noch die Geschichte des Parks von einem netten 'Volunter'-Park Ranger näher gebracht, der echt gut Deutsch konnte. Es stellte sich nach und nach heraus, dass seine Frau aus Stuttgart ist, er schon zahlreiche Radtouren im Süden Deutschlands sowie durch die Alpenstaaten gemacht hat und eine ziemliche 'Wanderlust' verspürt.
Leider ist das Wochenende wie immer viel zu schnell vergangen und morgen gehts wieder an die Arbeit. Dort gehts zumindest ganz gut voran.Hier gibts die Bilder und wir haben im Übrigen erst ab nächstem Wochenende Winterzeit, womit ich nurnoch 8 Stunden jünger bin :-)
Viele Grüße von Bert, dem Wanderer


















