Bei sonngisten Wetter konnten wir ins Wochenende starten: Die Badehose im Gepäck, Flipflops an den Füßen und die Sonnenbrille auf der Nase ging es bei gelber Beleuchtung im Sonnenuntergang auf der California State Route 1 Richtung Süden. Nach 150 Meilen auf der Strasse trafen wir bei inzwischen dunkelster Nacht im Nantionalpark ein und mussten nurnoch unseren Campingplatz finden. Leider wurden wir ein weiteres Mal Opfer der dilettantischen Beschilderung in den USA (wie schon bei allen anderen Ausflügen) und fuhren geschaetzte 20 Meilen zu weit Richtung Süden. So erreichten wir gerade noch rechtzeitig zum Zapfenstreich den Campingplatz.Durch panisches Aufstellen der Zelte konnten wir um ein Haar verhindern, dass das Bier und der Cuba Libre bei 10°C Außentemperatur sich zu stark erwärmten, was am nächsten Tag eine Abmahnung durch die Campingplatzbesitzer nach sich zog. Dessen unbeeindruckt konnten wir am morgens mit dickem Kopf durchziehen und nach einem rustikalen Frühstück amerikanischer Art uns den Nationalpark Big Sur anschauen.
Neben einer atemberaubenden Küstenlandschaft, hohen Redwoods konnten vor allem die Straende überzeugen:Eingebettet zwischen hohen Klippen und Felsformationen zogen sich lange Strände aus feinstem Sand die Küste entlang und schlossen zum Land hin mit hohen von Blumen bewachsenen Dünen ab. Wirklich beeindruckend.
Dort verbrachten wir den Nachmittag in der Sonne, beim Bad in den hohen Wellen oder beim fotografieren.
Im Anschluss daran konnten wir uns frisch gebräunt durch die kalifornische Sonne an den Grill stellen, den Stockbrotteig kneten oder den Salat vorbereiten, bevor der Abend für uns ziemlich früh zu Ende ging.
Nachdem wir um 7 Uhr morgens wahlweise durch nervige Vögel oder Kinder - im besseren Fall durch den Wecker - geweckt wurden, konnten wir schon nach einer Stunde Abbauen und Afräumen auf die Straße.California State Route 1 Richtung Norden hieß unsere Route, die uns an wunderschönen gelblich beleuchteten Küstenabschnitten vorbeiführte.
Nach einer fettigen Stärkung in Monterey gings schließlich nach Santa Cruz, wo wir den Nachmittag über am Strand rumgelungert sind; Eingeringt von einem fetten Stanford Bonze, den auch unsere Berkeley ('Cal') Ausstattung nicht abschreckte, und gierigen Möven.
Das wars leider mit dem Wochenende aber in 5 Tagen hat uns die Straße vielleicht schon wieder.
Bilder wurden natürlich reichlich gemacht und diese sind hier oder im seitlichen Menü zu finden. Es sei mir verziehen, dass sich manche Motive wiederholen, aber die Landschaft is so genial, da kann man einfach keine Fotos löschen :-)
einen guten Start in die Woche, Bert
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