Freitag, 26. Dezember 2008

Christmas Roadtrip

Nach längerer Blogpause gibts auch endlich wieder News von der Westcoast, und die haben es in sich:

Am 15.12. war es endlich soweit und wir konnten unseren langersehnten Roadtrip durch Südwest-Californien starten. Nach nem fixen Burgerfrühstück bei unsrem Armenier des Vertrauens gings etwas verspätet um 10 on the road Richtung Süden. Der erste Abschnitt im Central Valley Richtung Bakers Field war nicht so spannend, weil die Landschaft da lediglich aus Obstplantagen besteht, das ganze wurde zwar zwischendurch mal durch einige Regenbögen aufgelockert aber man konnte schon froh sein, dass es endlich wieder Richtung Norden in die Sierra Nevada ging. Leider wurden wir ein weiteres Mal Opfer der amerikanischen nicht-Beschilderung, sodass wir uns erst in der Wüste bei Mojave verfuhren, dann auf ne Straße fuhren auf der der Asphalt aufhörte, um dann ne Straße zu nehmen, die ne Meilenlange Einbahnstrasse war. Immerhin ermöglichte uns eine der Zwangspausen schnieke Fotos aus der Wüste zu machen.

Bei einsezendem Schneesturm gings in der Dunkelheit Richtung Lone Pine am Owen's Lake und wir fanden glücklicherweise schnell ein Motel, das mal gar keine Absteige war und fast unsre Zimmer in Vegas übertraf.
Nach dem Aufstehen wurden wir bei strahlendem Sonnenschein von der verschneiten Kulisse der Sierra Nevada überrascht. Viel Zeit zum verweilen blieb jedoch nicht, weil noch das Death Valley und die Ankunft in Las Vegas auf dem Zettel standen. Das Death Valley war schon ganz nett und vor allem war da mal n bissl wärmer, verglichen mit den Minusgraden am Morgen. Lag wahrscheinlich aber auch an den 2500 m Höhenunterschied, die wir vorher mit unsrem Voyager klar gemacht hatten.

Vorbei an unwirtlicher Landschaft gings gleich weiter nach Las Vegas. Die Ankunft in Nevada machte sich vor allem durch die ersten Glücksspiel-Automaten in Tanken und die stark ansteigende Zahl von 'Gentlemen's Clubs' bemerkbar.
Nachdem wir in der Baustelle Las Vegas (hier wird einfach an allen Ecken und Enden gebaut, vielleicht damit nicht mehr so ein kleines Kaff mitten in der Wüste ist) angekommen waren, gings nach dem nächsten Fastfood stop direkt zum gambeln. Die nächsten 3 feuchtfröhlichen Tage möcht ich lieber nicht so genau beschreiben, nur dass zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder Schnee in Vegas lag. Aber wird für euch nix neues sein, kam ja auch in Deutschland in den Nachrichten :-)

Freitag morgens gings dann wieder ins Auto mit dem Ziel Strand irgendwo südlich von LA. Durch das Mojave National Scenic Reserve, nem Nationalpark in der Wüste wo auch Schnee lag, erreichten wir zunächst die Route 66, einige Salzseen und am Nachmittag auch den Joshua Tree National Park. Da auch dieser ungewöhnlicherweise verschneit war, sahen diese 'Joshua Trees', so ne Promenadenmischung aus Palme und Kaktus, noch lustiger aus.

Leider hatten wir im Vorfeld nur schlechtes über LA gehört und das sollte sich auch gleich wieder bestätigen, denn wir wurden am frühen Abend gleich von nem dicken Stau empfangen. Nach 5 verschiedenen Highways und 10 verschiedenen Staus erreichten wir endlich Newport Beach, das einige sicherlich auch noch aus OC California kennen. Ist ein ziemliches Bonzenloch und so wars auch schwer ne passende Absteige zu finden. Haben dann wirklich ne Absteige gefunden, die ihrem Namen jedoch vollends gerecht wurde.

Ohne sich Flöhe und die Krätze geholt zu haben warn wir morgens am Strand und haben bissl die Sonne genossen, bevors über den Pacific Coast Highway, die altbekannte 1, nach Hollywood ging und das war mal wieder n dicker Reinfall. Alles voll runtergekommen und Touriüberlaufen und trotzdem kämpften wir uns kurz über den Walk of Fame und machten paar Fotos vor dem Hollywood-Sign. Eindrucksvoller waren da schon die Villen, die sich in Beverly Hills und Bel Air aneinanderreihten, sowie die Autos, die zu Hauf dort rumfahren.
Geschlafen haben wir in Santa Monica und morgens gings auch gleich weiter nach Malibu Beach und dann Santa Barbara. Leider wurde man den Eindruck net los, dass ohne das nötige Kleingeld das Leben in den Küstenstädtchen sicherlich nicht viel Spaß macht. war aber insgesamt trotzdem nett, weil die Strände und Innenstädte schon hübsch waren.Über die 1 erreichten wir Big Sur und konnten zwischendurch sogar noch ein paar Seelelefanten anschauen. Bekamen dort auch endlich den Strand mit dem Wasserfall vor die Linse, wechen wie bei unserem ersten Besuch net gefunden hatten. Genauer gesagt standen wir damals direkt drüber, habens nur net geschnallt.

Am 23. waren wir schließlich wieder in Berkeley und an Heiligabend kamen auch gleich noch die Kumpels aus Vancouver vorbei, mit denen wir schon Las Vegas unsicher gemacht hatten .

Soviel von mir aus Berkeley, noch einen letzten frohen Weihnachtstag und erholsame Ferien nach Deutschland.

Viele Grüße Bert

Fotos von dem Trip findet ihr hier

Montag, 8. Dezember 2008

Xmas am Union Square in San Francisco


Bei schönstem kalifornischem Sonnenschein gings samstags zum Geschenke kaufen. Nachdem ich mich aufgrund der mehr als vollgestopften Strassen - mit Würzburger Verhältnissen vergleichbar - durch den Nachmittag gequält hatte musste ich mich natürlich auch selbst beschenken. Der Sonntag wurde zweckentfremdet und zum Putztag umgestaltet, sodass unsere Bude wieder rechtzeitig zu Weihnachten im neusten Glanz erstrahlt. Wir wissen jedoch noch nicht genau, ob wir nen Weihnachtsbaum kaufen oder uns für die originellere Weihnachtspalme entscheiden sollen. Nachdem wir unserem Vermieter wie immer die Miete in 20 Dollar-Noten Ca$h vorbei gebracht hatten gabs noch ne ziemlich leckere Muschelsuppe zu Abend.

Viele vorweihnachtliche Grüße aus Berkeley, Bert
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Samstag, 6. Dezember 2008

Vancouver Skyline

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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Mit Amtrak durch Amerika und von Regen in Vancouver...

...davon berichtet der Bert: Nachdem wir mittwochs (26.11) mittags die Zelte auf Arbeit abbauten und manche erst gar nicht dort erschienen, was wohl Gang und Gebe ist vor Thanksgiving, machten wir uns daran die Koffer zu packen, während andere wohl gerade ihren Truthahn einlegten. Mit nem Koffer und ner Plastiktüte voller Essen und Benzin gings Richtung Amtrak Station und das bange Warten begann, denn offenbar neigen die Züge dazu gerne mal 8 h Verspätung zu haben, um dann ganz auszufallen. Wir hatten jedoch Glück und unser Zug nehm sich lediglich die akademischen 15 Minuten, womit unserem Trip nichts mehr im Weg stand. Der Zug war zwar net unbedingt komfortabel und wenn man mal größer als 1.80 ist kanns eng werden, war aber net so schlimm, weil ich mich die ganze Nacht mit nem Ami über Bier und Rockmusik unterhalten konnte. Haben am nächsten Tag auch noch nen Kanadier kennengelernt, der lange Zeit in der Nähe von Karlsruhe auf ner internationalen Schule unterrichtet hat.
Die Landschaft war meißtens echt super schön nur wurde es je weiter wir nach Norden kamen immer häßlicher bis es dann so aussah wie in Norddeutschland...alles flach und zersiedelt. Naja gab aber dazwischen schon ne Menge Ebenen, Berge und Vulkäne zu sehen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt den Amtrak zu nehmen auch wenn das Ende der Fahrt etwas zäh war.
in Vancouver angekommen wurden wir von bestem kanadischen Regen empfangen und paar Minuten später auch von Robert und Andi, die uns vom Bahnhof abholten. Nach ner kurzen Stadtführung im Auto, wo wir auch schon mit dem Penner- und Assozialenviertel vertraut gemacht wurden gings ins Wohnheim. Da es auch am nächsten Tag schnieke weiterregnete war der Stadtrundgang eher kurz und wir begannen sehr fix mit unserer Abendgestaltung. Das verlief wie erwartet gut: Den perfekten Start von der Pole machte ein kanadischer Whiskey der seine Führung jedoch schnell an den billigen US-Import abgeben musste. In der letzten Schikane ging ihm allerdings der Sprit aus, sodass das kanadische Bier siegte. Das tranken wir auch weiter, nachdem wir in nem Club Downtown angekommen waren. Warn lustiger Abend.
Topfit wurde morgens wie bei uns üblich durchgezogen und nach leckeren Bacon-Streifen auf Rührei in der Wohnheims-eigenen Mensa gings per Bus in den regnerischen Stanley-Park. Dort erwartete uns das Aquarium mit vielen Fischen und so allerhand Tierchen; eine Delphin-Show gabs auch...im Regen.
Deswegen fluechteten wir abends wieder schnell ins Pub, Ziel war moeglichst viele Pitcher zu sammeln.
Sonntags wurde nicht durchgezogen. Warn zu ziviliserten Uhrezeiten und bei keinem Regen, ja kein Regen, am wohnheimseigenen Strand. Erwähnenswert ist aber, dass die Strasse sogar dann klitschnass ist, wenns mal nicht regnet. Auch montags war die Straße noch nass und dennoch sind Tobi und ich nach North Vancouver gefahren, um auf den Grouse Mountain zu steigen. Mit 1100 m in Höhe soll er einem ne gute Übersicht bieten. Nachdem man paar Wölfe begutachten konnte, gings also auf den 850 m hohen Aufstieg, den wir in ganzen 1:07 Stunden durch nen Urwald vorbei an Wasserfällen klar machten. Oben angekommen erwartete uns jedoch nicht die erhoffte Aussicht über Vancouver, die Vancouver-Bay, Vancouver-Island, die Küste, der schicke Sonnenuntergang über den Pazifik, nein es war übel neblig und wir waren froh die Gipfelstation zu finden, schade. War dennoch ne coole Wanderung und am Ende des Tages zeigte sich auch noch die beleuchtete Skyline.
Den Abschluss unseres Vancouver-Trips bildete ein abendlicher Pubbesuch mit mieser Livemusik ('Die geben sich ja echt Mühe, aber wenn se die Fresse halten wär besser gewesen...') sowie nen Spaziergang durch den Stanley-Park, ne vorgelagerte Insel auf der auch das Aquarium und paar indianische Totem-Pfähle zu finden sind. Indianer hab ich net vor die Linse bekommen aber konnte dennoch ne ganze Menge Fotos knipsen.Heim brachte uns diesmal jedoch nicht der Zug, sondern Air Canada und das ganze dauerte nicht 28 sondern nur 2 Stunden...sagenhaft, bis auf die Spezialuntersuchung der Border Control, deren glücklicher Gewinner ich war.

Im Lab geht grad nix, aber das is nicht weiter schlimm, da in 9 Tagen schon der nächste Urlaub beginnt. Hat den Vorteil, dass man sich praktisch nich mehr richtig einarbeiten muss und schon menthal mit nem Bündel Dollarscheinen an den Black-Jack-Tisch torkelt. Hier scheint übrigens die Sonne und der in Vancouver gekaufte Regenschirm liegt sicher verstaut im Schrank.

Viele Grüße aus dem sonnigen Kalifornien, Bert

die Fotos von der Amtrak-Reise sind hier, aus Vancouver hier und von der Abendgestaltung hier

Montag, 24. November 2008

The CXIth Big Game

Am Samstag war es wieder soweit: Das einhundertelfte 'Big Game', College-Football-Match, zwischen Berkeley und den verwöhnten Muttersöhnchen aus Stanford begann pünktlich um halb 1 im 'California Memorial Stadium' zu Berkeley. Neben den Punkten für die Meisterschaft geht es bei diesem sehr speziellem Spiel auch vor allem um eine sehr alte Axt...

...und so begab es sich im Jahre 1899, dass paar Cal-Studenten während Wettkämpfen in San Francisco Stanford eine besondere Axt klauten. Obwohl alle Stanford-Studenten rot-weiße Röcke anhatten und sicher auch geschminkt waren bemerkten die den Diebstahl und fahndeten in der ganzen Stadt nach den stolzen Dieben aus dem sonnigen Berkeley. Sie ließen nichts unversucht und veranlassten sogar die Polizei alle Personen, welche die Fähre Richtung Oakland und dann Berkeley nahmen, zu durchsuchen. Ja ein gescheiter Schachzug, dachten sich einige Stanford-Studenten während sie selbstgefällig am Hafen standen und ihren Lippenstift nachzogen. Doch hatten sie die Rechnung nicht mit einer Dame am Ferrybuilding gemacht, welche eisern zu Berkeley hielt und das Objekt der Begierde über die Bucht bis nach Berkeley schmuggelte. Die Jahre darauf entbrannte ein richtiger Kampf, die Axt zurückuholen und so siegte doch die Hinterlist im rot-weißen Kostüm und die Axt wurde durch einen Trick zurück nach Stanford gebracht. Von diesem Tage an dient die Axt als Wanderpokal für den Sieger des Football-Games zwischen Berkeley und Stanford und wenn sie nicht gestorben sind, dann ringen sie auch heute noch um die Axt...

So oder so ähnlich hat es sich for gut 100 Jahren zugetragen und kann hier genauer nachgelesen werden.

Zwar hatten die Football-Spieler aus Stanford offensichtlich keine Röcke an, auch waren die rot-weißen Farben und ein ziemlich jämmerliches Maskottchen weithin sichtbar und trotzdem gingen sie mit 36:13 ganz ganz deutlich baden, was ungefähr einen Unterschied von 4 Touchdowns bedeutet.
Das Game war auf jeden Fall ganz unterhaltsam und die Stimmung im Stadion war wirklich prächtig. Die vielen Unterbrechungen im Football waren zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber grad durch die tolle Athmosphäre wurde das kompensiert und es war ein netter Tag. Leider wurde im Stadium kein Bier vertickt, wodurch wir um 10 dann fast umsonst mit dem ersten Pils angefangen haben.
Gestern gings nochmal fix zum Ikea bissl was einkaufen aber wenn man ehrlich ist zu sich selbst, gings bei allem nur um die $0.5 teuren Hotdogs...

Auf Arbeit gehts ganz gut voran aber dieses Jahr wird wohl eh nicht mehr viel gearbeitet, weil wir am Mittwoch für 6 Tage nach Vancouver fahren, Mitte Dezember schon die Kerstin kommt und es dann sofort in den Urlaub geht. Es sind genau gesagt noch 9 Arbeitstage und das is wirklich ne tolle Aussicht :-)

Viele Grüße aus Berkeley

Sonntag, 16. November 2008

Tag am Meer

Nachdem wir auch noch Mitte November mit warmen 26 ° Lufttemperatur verwöhnt werden ging es dieses Wochenende folgerichtig in die Sonne ans Meer. Nach mehr oder weniger langen ausschlafen und eingehendem Studium der Bundesliga sowie Sportschau gings gegen 11 Uhr vormittags mit ner Badehose und Handtuch, Photo natürlich sowieso dabei :-), Richtung Süden in die Half Moon Bay. Zwischendurch noch kurz was beim Mexikaner eingeladen und dann konnten wir bis abends am Strand die Sonne genießen. Abgerundet wurde alles durch einen sehenswerten Sonnenuntergang. Heute haben wir mal wieder der Grill angeheizt und leckeres, natürlich von biologisch gehaltenen Rindern, Rumpsteak drüber gezogen bevors am Abend in den neuen James Bond 'A Quantum of Solace' ging. Ziemlich guter Streifen, wobei der letzte einen Tick besser war, was unter anderem sicher daran liegen dürfte, dass James sein Bondgirl mit dem hübschen russischen Akzent nicht näher kennen lernen wollte.

Das wars von meiner Seite
viele Grüße, Bert

Achja Fotos gabs natürlich wie immer reichlich

Fotos

Sonntag, 9. November 2008

Mount Tamalpais

Die Woche verging wie immer im Flug, da auf Arbeit mal wieder nichts bedeutsames passiert ist. Einzig diese dauerhaft nervigen Sicherhietstreffen haben mal wieder in sehr ausgedehnter Form freitags stattgefunden. Haben ganz genau erklärt bekommen, wie wir uns bei den Sicherheitsinspektionen verhalten müssen und wie wir die Fragen der Inspekteure bitte beantworten sollen. Denn dort oben is all about safety und da muss man auch zum putzen von Linsen oder Spiegeln eine Sicherheitsbrille und Laborkittel tragen...
Frei nach dem Motto 'The first Dollar we spend on science, is the dollar we spend on safety' gings gegen halb 6 Uhr abends ins Wochenende.
Hab freitags auch mal ausprobiert mit dem Radl ins Büro zu fahren, das ja auf nem ordentliche Hügel liegt: ging besser als erwartet, tat dann aber schon weh; halt mich zukünftig also weiterhin an den Busservice :-)

Samstags gabs in the city lecker indisches Essen auf der Polk St. Das is eigentlich n saucooles Viertel westlich von Downtown, wo wir schon während unserer Hostel-Zeit rumgehangen sind. Haben wir aber durch die Vielzahl schöner Plätze wohl leider verdrängt und somit auch die vielen leckeren kleinen Restaurants: von griechisch bis laotisch, alles schon gesehen.
Anschließend haben wir noch paar Pints gezogen und für mich war der Abend dann leider vorbei: Hatte meinen Führerscheid vergessen und ohne ID, auf der man älter als 21 Jahre is, kommt man hier nirgendswo rein.
Naja, somit kommte ich zumindest heute früh aufstehen und war fit für unsere Wanderung auf den Mount Tamalpais. Der liegt nördlich von San Francisco am anderen Ende des Golden Gate und is der höchste Berg in der Bucht. Das hat man beim knapp 2 h langen Aufstieg auch gemerkt. Während der Hinfahrt noch Mitte November unsere Klimaanlage ihren Dienst leistete, wars auf dem Gipfel schon sehr sehr windig und kalt. Wir konnten leider nicht allzulang oben bleiben, weils langsam anfing wieder dunkel zu werden. Für ne Menge schöne Fotos hats aber wie immer gereicht.

Die werden wohl auch an Thanksgiving entstehen. Wir haben dieses Wochenende endlich unseren Urlaub gebucht, der wie folgt aussieht:
Mittwoch abends geht's mit dem Zug 24 Stunden lang die Westküste hoch nach Seattle, was ne superschöne Strecke sein soll, und von dort aus mim Bus nach Vancouver BC. Dort hängen wir dann bis dienstags mittags bei den anderen Nanos aus Würzburg ab, bevors mit dem Flieger zurück nach San Francisco geht.

Das wars soweit aus Kalifornien, viele Grüße nach Deutschland und eine schöne Woche, Bert

Fotos

Mittwoch, 5. November 2008

Election Day

Nachdem es gestern noch drunter und drüber ging, ist heute schon wieder Normalität eingekehrt. Vielleicht ist unsere fast komplett eurpäische Arbeitsgruppe auch nicht das beste Beispiel für einen patriotischen Amerikaner.
Der nur in Kalifornien abgestimmte 'proposition 1a', durch welchen eine in San Francisco liegende Kläranlage nach Goerge Bush benannt werden sollte, wurde leider mit knapper Mehrheit abgelehnt. 'proposition 8', welche die Homosexuelle Ehe verbieten soll, wurde wiederum zugestimmt. Zwei sehr unkalifornische Entscheidungen, wo doch weit mehr als 60 % hier Demokraten wählen...

Hier gibt es noch ein wenig Bilder von der Party an der Basis in unsrem Block.

Photos

Muss jetzt noch versuchen meinen Fahrradreifen zu reparieren, nachdem der elende Drahtesel nicht zum ersten Mal Probleme macht. Wetter und Sicht waren zu den Abendstunden, wie aber auch den ganzen Tag, erneut hervorragend. Die Bay Area scheint den neuen Präsidenten mit Prachtwetter begrüßen zu wollen.


Dienstag, 4. November 2008

'Change has come to America'

Barack Obama hat nach Wahlmännerstimmen mit 338 Stimmen (270 nötig) ein en deutlichen Sieg eingefahren, der nach direkten Wählerstimmmen bei bisher ungefähr 47:45 (in Mill.) jedoch knapper ausfällt. Zwar folgen morgen ausführlichere Berichte, aber wir haben den Wahlabend in ner Kneipe Downtown Berkeley gefeiert und hier sind alle übelst crazy. Die allgemeine Stimmung is vergleichbar mit der in Deutschland während der WM 2006. Anschließend sind wir im wahrsten Sinne des Wortes in unseren Block an die Basis gefahren. Dort gings im selben Stil weiter.

Ich geh jetzt schlafen aber morgen folgen mehr Berichte und Bilder aus Berkeley, das als linksliberale Hochburg grad total aus dem Häuschen is

Montag, 3. November 2008

Unwetter über der Bucht


Nachdem es den ganzen Tag wie aus Eimern geregnet hatte und ich als Fahrradfahrer meine Felle im wahrsten Sinne des Wortes schon wegschwimmen sah, rissen die Wolken um halb Sechs Uhr abends entgegen allen Erwartungen auf und gaben einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht frei. Wirklich nett anzusehen aber noch netter sind die spätestens Mittwoch wiederkehrenden sonnigen 24 °.
Die Wolken über der Bucht gibts hier.

Dias de las Muertas

Auch die letzte Woche verging wie immer im Flug und so mussten wir uns freitagnachmittags beeilen noch rechtzeitig ein Halloweenkostüm zu shoppen. Frisch als Freidhof mit Grabstein, Skellett, aschfahler Haut und einem knöchernen Trinkpokal, natürlich das wichtigste Utensil für einen abendlichen Ausflug in the city gings mit der BART in den Mission District zum Halloween feiern. Das war alles leider schwieriger als gedacht, weil an Halloween ganz San Francisco einfach total verrückt ist. Glaubt einem keiner, aber es war einfach nicht mgölich auch noch einen CLub zu finden, in den man um 11 reinkommt. Überall standen ewiglange Schlangen kostümierter Menschen vor den Clubs, sodass wir bei strömenden Regen erst um halb 1 in nen Club kamen, der au net wirklich gut war. Der Abend endete auch schon wieder früh um 2 Uhr und es ging wieder ab in den Regen. Es sollte noch erwähnt werden, dass die Kostüme der meißten Damen durch ihre minimalistische Ausführung Tobi und mir positiv auffielen.
Ja und das mit dem Regen war zuvor leider kein Schreibfehler. Wir haben offenbar gerade Regenzeit, zwar nur für diese Woche, aber schlimm genug. Samstags regnete es echt in Strömen und somit passierte dort auch nicht allzuviel. Wir wechselten lediglich einen Reifen an unserem Auto, von dem wir uns bald verabschieden müssen, wenn es Franzi aufgrund ihrer enormen Fahrkünste auf ihrem wöchentlichen Ausflug zum Feind nach Stanford zu Schrott fahren wird.

Sonntags fuhren wir, Pieta im Gepäck, wieder nach San Francisco. Haben uns erst das Ferry Building aus dem 19. Jahrhundert angeschaut, was nicht so spektakulär war aber unser eigentliches Ausflugsziel war eh die 'Parade of the Dead' - oder 'El Dias de las Muertas': An diesem Tag wird die Rückkehr der verstorbenen Verwandten zu ihren Familien gefeiert, eigentlich eine spanischstämmige tiefkatholische Sache, doch in San Francisco findet das im bunten, rhytmischen, verrückten Rahmen einer Parade statt. Davor waren wir noch lecker spanisch essen und Margerithas trinken.


Una bella semana y muchos saludos, Bert

Las photos es ahí

Sonntag, 26. Oktober 2008

Muir Woods - Redwood National Monument

Nachdem wir schon beim Campen und diversen Ausflügen einige 'Redwoods' gesehen haben, die in der Regel einfach hohe alte Bäume mit dicken Durchmesser sind und den hübschen Artennamen 'Sequoia' tragen, wollten wir das mal seriös in Angriff nehmen und uns mal nen ganzen Haufen von dem Gestrüpp unweit der Bay anschauen. Nacht ner knappen Stunde Autofahrt erreichten wir das nördlich von San Francisco gelegene Muir Woods National Monument. Standartmäßig wurden uns pro Person erstmal $ 5 Eintritt abgezogen. Das ist ganz normal hier, dass man Geld bezahlen muss, um sich die Natur anzuschauen aber es bietet den verwöhnten Amis immerhin die Möglichkeit auf halbwegs ausgebauten Wegen ihren Burrito-Bauch durch die Gegend zu schieben und ein wenig Abwechslung vom echt miesen Amifernsehen zu bekommen. San Francisco gilt für Amerikaner im Übrigen, sowie auch die Muir Woods, als kulturelle Attraktion und hier ist alles 'so old' oder auch gern 'there's so much culture around'. Viel Kultur haben wir leider nicht gesehen aber dafür echt schöne Täler mit riesigen Bäumen und kleinen Bächen. War im Wald auch selbst mit Jacke noch relativ kühl, da durch das teils 100 m hohe Blätterdach fast keine Sonne dringen konnte.
In die Hügel sind wir auch gestiegen, denn es gibt viele echt gut ausgeschilderte Wanderrouten, sodass wir auch dieses Wochenende ne kleine Tour gemacht und echt viele Höhenmeter erklommen haben. Zwischendurch bekamen wir noch die Geschichte des Parks von einem netten 'Volunter'-Park Ranger näher gebracht, der echt gut Deutsch konnte. Es stellte sich nach und nach heraus, dass seine Frau aus Stuttgart ist, er schon zahlreiche Radtouren im Süden Deutschlands sowie durch die Alpenstaaten gemacht hat und eine ziemliche 'Wanderlust' verspürt.

Leider ist das Wochenende wie immer viel zu schnell vergangen und morgen gehts wieder an die Arbeit. Dort gehts zumindest ganz gut voran.
Hier gibts die Bilder und wir haben im Übrigen erst ab nächstem Wochenende Winterzeit, womit ich nurnoch 8 Stunden jünger bin :-)

Viele Grüße von Bert, dem Wanderer

Ein Samstag im Mission District

Heute gings bei immer noch blauem Himmel in den Mission District. Der Fairness den regenverwöhnten Deutschen in der Heimat halber, sollte ich jedoch erwähnen, dass wir nicht ewig lange Sommer haben werden, sondern womöglich schon nächste Woche ein kühleres Klima in der Bucht vorbeischaut und dann ist erstmal vorbei mit den sommerlichen 25 °. Allerdings besteht hier immer die Chance bis Thanksgiving Ende November noch im T-Shirt seine Mittagspause zu genießen.

Soweit so gut. auf jeden Fall konnten wir gestern noch im T-Shirt durch die Straßen ziehen. Angefangen hat alles im Noe Valley: Ein schön gelegener Stadtteil, der vorwiegend von jungen und besserverdienenden Familien beowhnt wird. Das hat sich letztlich auch in zahlreichen Boutiquen, Restaurants und Pubs geäußert. Nebenbei war am Samstag noch ein an ebendie Familien gerichtetes Straßenfest, an welchem es alles zu kaufen gab: Von den Batikkostümchen für die neugeborenen Baby-Hippies (hier sind gewöhnlich alle Hippies oder zumindest sehr alternativ und freidenkend, aber dennoch haben sie eins gemeinsam: viel Geld), über diverse Schwangerschaftsberatungen und ärztliche eher zweifelhafte Dienstleistungen bis Halloweenverkleidungen - natürlich auch für die kleinen verwöhnten Bratzen- konnte man alles erstehen. Essen gab es auch reichlich und das war dem Stande und Denken entsprechend 'organic' (biologisch angebaut).

Nachdem wir uns an den Batik-Shirt-Yuppies sattgesehen und Franzi ihre Creditcard zum pulsieren gebracht hatte streunten wir weiter in Richtung Castros District, wo wir schon einmal die hübsche Homoparade besucht haben. Dort erwartete uns der wirklich tolle Dolores Park. Er liegt unterhalb der Twin Peaks und bietet einen schöne Sicht über ganz San Francisco, die Skyline und sogar die Berkeley Hills, welche sich leider im Dunst versteckten. Eingerahmt wird das ganze durch eine sehr lockere Samstagsnachmittagsathmosphäre. Bei vieler und abwechslungsreicher Livemusik findet beim sonnen, picknicken, mit einem kühlen Bier in der Hand oder beim Frisbeespielen wohl jeder gestresste Baybewohner seine Zerstreuung unter wolkenlosem Himmel. Wirklich ein genialer Platz mit vielen unterschiedlich Leuten aus aller Welt und jeder Gesinnung, was in 'The City' natürlich auch zum guten Ton gehört.









Am späten Nachmittag erreichten wir den ältesten Teil San Franciscos und auch deren ältestes Gebäude,
die Mission Dolores: 1791 vom Franziskanermönch Junipero Serra im Zuge der spanischen Missionierung gegründet trägt eigentlich den Namen Mission des heiligen Franziskus von Assisi. Diesem Heiligen verdankt San Francisco übrigens auch seinen Namen, wohingegen Dolores auf die frühere Umgebung, die 'Laguna dolos Dolores', einen offenbar gräßlichen Sumpf hinweist. Um ungläubigen Indianern den Katholizismus näher zu bringen wurde an nichts gespart und ihnen sogar ein Massengrab geschaffen. Direkt nebenan steht die erst 1918 erbaute Basilika, die durchaus ansehnlich ist. Das war schließlich das Ende des Tagesausflugs und abends wurde lediglich lecker Curry gegessen.

So viele Eindrücke enden natürlich in vielen Fotos, die hier zu finden sind.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Sonnenuntergang über der Bucht

Wer viel und lang arbeitet wird natürlich auch belohnt; Zum Beispiel durch den wirklich tollen Sonnenuntergang, der San Francisco, die Golden Gate Bridge und die ganze Bay in ein rot-gelbes Farbenmeer taucht.
Alle Fotos, aufgenommen von meiner Premiumaussichtsplattform im Lab aus, kann man und sollte man >hier< bewundern.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Berkeley Hills Hiking Tour

Heute sind wir westlich von Berkeley, oberhalb vom Campus, durch die Hügel gewandert. War eine dann doch 3.5 Stunden lange ziemlich bergige Tour durch schöne Eukalyptuswälder die im wohl bonzigsten Viertel Berkeley geendet hat.

Gestern war ich lediglich in the city einkaufen, weil ich vom Vorabend doch leicht angeschlagen war: Rose hat ihren Geburtstag mit einer Cocktailsoirée und anschließendem Bargang gefeiert...

Sonst gibt es momentan nicht allzuviel neues. Der Winterurlaub ist bereits geplant und Hotel ist gebucht. Allerdings fahrn wir dieses Jahr nicht in den Schnee sondern in die 'Stadt der Sünden', wie Las Vegas liebevoll genannt wird. Von da aus gehts über Phoenix an die Grenze Mexikos, nach San Diego, LA, Santa Barbara und von dort aus den Highway 101 zurück nach Berkeley...vorausgesetzt unser Auto macht das so lange mit.

Im Labor gibts nicht so viel neues, nur dass ich meine hergestellten Proben jetzt auch noch durch ein weiteres Verfahren klassifizieren werde und deshalb mir so ein ganzes Messgerät selbst basteln werde...hört sich auf jeden Fall interessant an.

Hier gibts Bilder von heute.

Einen guten Start in die 41. Kalenderwoche und viele Grüße aus Berkeley, Bert

Sonntag, 12. Oktober 2008

San Francisco Bay Panorama

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Horse Race

Bei immernoch sonnigem Wetter (also so wie immer :-)) war heut NFL-Day auf den Golden Gate Fields. NFL-Day bedeutet, dass alles (Bier, Sodas, Hot Dogs, Eintritt) $1 kostet. Golden Gate Fields ist eine Pferderennbahn im Nordwesten von Berkeley direkt an der Bucht. Gewettet haben wir nichts, aber lustig warn die Pferderennen dennoch. Eingerahmt wird dieser Sonntag durch ein dickes Frühstück bei nem Italiener und bald ein leckeres selbstgekochtes grünes Chli.
Viele Grüße und Fotos aus Berkeley vom Bert

Fleet Week

Bei sonnigen Wetter besuchten wir gestern mittag die Fleet Week in San Francisco. Hauptattraktion waren die Blue Angels. Anschließend versuchten wir nochmals im Height Ashburys zu shoppen, leider erfolglos.
Hab dafür die Sarah und den John getroffen.
Alle Fotos gibts hier

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Die andere Perspektive


Am Sonntag gabs den Blick auf Berkeley und meinen Arbeitsplatz, heute gibts den Blick in mein Labor und Büro, sowie die grandiose Bayview - alles zudem in einem neuen Gewand; habe mal versucht den Blog ein wenig umzugestalten. Während man auf dem oberen Bild den traumhaften Ausblick geniesen kann, sieht man auf den unteren beiden zum einen mein Büro und auf dem zweiten unseren Aufbau in der Vakuumkammer. Sieht bisschen krank aus, wars auch. Totales Gefummel bis alles drin, verkabelt und anschließend noch in die richtige Position justiert war. Zudem durften wir nichts, was dort drin ist, zu keinem Zeitpunkt mit bloßen Haenden, geschweige denn mit den Armen beim reinbauen berühren, das natürlichzu vergrößertem Spaß führt oder um es in Worten von meinem brittischen Betreuer Joe zu sagen: 'Real pain'

das ganze Album gibts: hier

Sonntag, 5. Oktober 2008

mein Arbeitsplatz

Da ich ja oft genug davon schwärme, welche schöne Aussicht ich aus meinem Büro habe, gibts nun auch mal den Grund wieso: Links stehe ich auf dem weit in die Bay hineinreichenden Pier und hinter mir leicht rechts liegt Berkeley.
Auf dem zweiten Bild sind die Hügel oberhalb der UC Berkeley vergrößert zu sehen und in der Mitte leicht
rechts ein rotes Gebäude neben einer Kuppel. Das ist das fabulous Building 2, in welchem ich im 2 Stock sitze. Auf dem unteren Bild ist mein Bürofenster durch den roten Pfeikl gekennzeichnet. Leider sieht man nicht das Sonnendeck vor meinem Büro. Wenn man sich aber vorstellt, dass ich auf dem ersten Bild auf die Golden Gate Bridge und San Francisco schaue, kann man sich ja vorstellen, wies vom Büro aussieht :-)

Berkeley Marina and Castro Street Fair

Diese Woche war mal wieder relativ wenig los, da nach der vielen Arbeit oft nicht genug Zeit bleibt noch grossartig was zu machen und auf der Arbeit auch nicht viel weltbewegendes passiert ist. Die Forschritte bei beiden Versuchsaufbauten sind eher schleppend, aber immerhin geht es konstant voran.

Unsere Wochenende läuteten wir im Raleighs ein, nem echt lockeren Pub in Berkeley, wo es auch deutsches Bier für $2.5 die Pint gibt. Das haben Tobi und ich schließllich auch in Maßen zusammen mit zwei Neuseeländerinnen genossen, die wir schon von den Einführungstagen kennen.
(Franzi ist mit ihren Eltern und Schwester, die gerade zu Besuch sind, auf nem Campingtrip Richtung LA. Sie haben uns auch zum persischen Essen eingeladen, auf diesem Wege nochmal Danke schön)

Gestern war neben Entspannen auch ein kleiner Trip nach Berkeley Marina angesagt, nem vorgelagerten Küstenabschnitt in der Bay. Dort gibts neben einem schier undendlich langen Pier vor allem nen Berkeley Yacht Club. Da Tobi und ich planen, zukünftig auch der segelnden Zunft anzugehören, haben wir die schicken Sessel in der Lounge schonmal Probe gesessen.

Bekanntlich treiben wir uns gern auf dubiosen Paraden in San Francisco rum und deshalb haben wir uns heute mit den beiden Mädels im Castro's District für die Castro Street Fair getroffen: Das ist eine ziemlich lässige Gay and Lesbian-Parade sowie Strassenfest mitten im Homoviertel von SF und es gab wie letztes Wochenende viel Skurriles und Lustiges zu sehen. Wir wurden unter anderem (Trau)Zeuge einer Homoehe, die jedoch durch eine Gesetzesänderung bald abgeschafft werden könnte.
Im Anschluss daran gings über einige steile Hügel noch durch nen Park ins Height Ashbury nen Kaffee trinken. Ist praktisch wie Berkeley: Nur Hippies, Straßencafés und ganz nette kleine Geschäfte.

Das wars auch schon mit dem Wochenende, das wir wohl mit ner Pizza vom Italiener unseres Vertrauens beschließen.

Fotos gibts natürlich auch: Fotos

Einen guten Start in die Woche vom Bert

Sonntag, 28. September 2008

Folsom Street Fair und brasilianisches Flair am Ocean Beach

Bei sonnigem Wetter und wolkenlosem Himmel starteten wir gegen Mittag mit der BART nach San Francisco. Ziel war die 'Folsom Street Fair', weltgrößte Lack&Leder-, SM- und Fetisch-(inklusive schwulen)Parade. Zu sehen gabs viel Haut, Po, Lack, Leder, Peitsche, Schwule...doch seht selbst. War auf jeden Fall den Weg wert und ziemlich unterhaltsam.










Anschließend gings noch mit den billigen Elektrobussen ($1.5 whole city) an den Ocean Beach zum brasilianischem Beachsoccer. Wegen starkem Wind und bewölktem Himmel (hier gibts sehr seltsame Mikroklimata) konnten wir leider nicht baden uns aber immerhin am Anblick brasilianischer Damen erwärmen. Das Fußballturnier ist keiner Erwähnung wert, weil nur Versager am Ball.

muchos recuerdos de mi parte!

Bilder: hier